Zurück nach Kapstadt und ab nach Tansania

Nach über einem Monat kam die neue Kreditkarte bei mir in Durban an!

Am Montag den 25.03. lag sie im Briefkasten. Am Dienstag hat mein Bruder (Danke Bru!) einen Bus nach Kapstadt für mich gebucht (die Karte war noch nicht freigeschaltet) und am Mittwoch ging es nach einem Friseurtermin, der am Dienstagabend statt fand zurück nach Kapstadt.

Eigentlich hätte ich über Johannesburg weiter reisen sollen aber viele Leute die ich getroffen habe, waren der Meinung ich würde wenig verpassen, wenn ich es auslasse und ich wollte so gern zurück nach Kapstadt. Außerdem ändern sich Pläne sowieso ständig, dafür bin ich ja untwerwegs. Knappe 24 Stunden saß ich in einem Reisebus, dann durfte ich in mein erstes Hostelzimmer einziehen – um Geld zu sparen und für das echte Backpacker-Gefühl hatte ich ein Bett im 16er-Zimmer gebucht. Bis auf die Klimaanlage direkt über meinem Bett und die Tatsache, dass 16 Menschen in einem Raum doch irgendwie nicht nur nach Blumen riechen war das auch völlig okay – Die 5 Tage in Kapstadt habe ich mit spazieren an der Waterfront, einem Konzertbesuch im Botanischen Garten und feiern in der Long Street verbracht. Außerdem hatte ich das Glück dort nocheinmal zwei Mädels zu treffen, die ich in Durban kennen gelernt hatte. Das Konzert im Botanischen Garten war einmalig! Die Musik war wirklich gut und die Stimmung unbeschreiblich, da kommen Menschen aller Generationen und Hautfarben zusammen. Von Familien mit kleinen Kindern, über Schüler und Studenten mit Körben voller Wein bis hin zu Rentnern sind dort alle am Start und haben eine gute Zeit zusammen.

Im Hostel habe ich noch ein paar coole Leute kennen gelernt. Ein paar deutsche Mädels, einige Südafrikaner die für ein Konzert von Ed Sheeran in der Stadt waren und ein paar Jungs aus den USA (Kalifornien und Minnesota). Die Bilder von Henry aus Minnesota haben mich umgehauen, Berge, Schnee und Schlitten so weit das Auge reicht… Ich bin zwar eine Frostbeule aber ich glaube das kommt mit auf die Liste.

Heute (am Dienstag, 02.04.) bin ich unglaublich glücklich im Flugzeug nach Tansania zu sitzen… naja erst mal geht es nach Äthiopien aber da steige ich nur um. Mit dem fliegen komme ich schon viel besser klar, als im Sommer nach Marokko. Die Schilder und Schlangen sind irgendwie überall gleich und man kann schon an den Gesichtern der anderen Passagiere sehen, wie gut die Abläufe funktionieren oder nicht.
In Tansania wird es das erste Mal ein bisschen spannend wegen des Visums – weder in Marokko noch in Südafrika oder Lesotho brauchte ich als Deutsche ein Visum, dort aber schon. Man hätte das Ganze vorab online regeln können… habe ich aber nicht. Mit 2 aktuellen Fotos und 50 US Dollar sollte es aber kein Problem sein, eins bei der Einreise zu bekommen und natürlich habe ich diese Dinge als gute Reisende vorbereitet.
Auch interessant: Die Umrechnung von Euro in südafrikanische Rand ist recht einfach: 1€ = 15ZAR (Manchmal auch 16). Anders mit dem tansanischen Schilling: 1€ = 2584 TZS. Da habe ich wohl besser immer den Rechner bereit.

Am Montag starte ich dann nochmal eine kurze Safari und am 15.04. fliege ich nach Indonesien.
Vor meinem Abflug aus Kapstadt habe ich mir einen neuen Tagesrucksack gegönnt. Diese 24Stunden Busfahrt mit einer viel zu kleinen Schultertasche ging einfach garnicht ABER anstatt mir einen suuuuuper schönen Deuter Rucksack zukaufen, habe ich mich für ein südafrikanisches Modell entschieden – das hat nicht Mal die Hälfte gekostet und wer weiß wie lange ich den behalte (bitte drückt mir die Daumen!). Die Schultertasche habe ich zusammen mit meinem Safari-Schlafsack, einem Paar Schuhe und meinem schwarzen Landgang T-Shirt in der Spendenbox im Hostel gelassen und das erste Mal auf dieser Reise ging mein großer Rucksack halbwegs gut zu! Ein wirklich gutes Gefühl muss ich sagen. Aus Südafrika nehme ich nun also einen neuen Pulli (sorry aber einen braucht man), einen neuen Tagesrucksack (da gilt das selbe), ein paar neue FlipFlops (meine Nanu-Nana Melonen FlipFlops hatten es leider hinter sich), ein Lederfußbändchen (Geschenk von unserem Safari Guide) und ein Messer (Geschenk von Henry aus Minnesota) mit. Und einen Haufen Erlebnisse, Erinnerungen und Kontakte – und das ist mir das Liebste.

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2 Kommentare zu „Zurück nach Kapstadt und ab nach Tansania

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